Ich stehe noch ganz am Anfang meines Studiums. Ich habe meinen Stil mitgenommen und arbeite an diesem weiter. Oft zeichne ich, ich skulpturiere aber auch gerne oder anderes. Meine Bilder entstehen immer aus meinem Kopf, aus Träume oder Gedanken. Jedes meiner Bilder erzählt eine Geschichte. Was ich damit sagen möchte ist, dass es nicht meine Art ist einmalige Bilder zu erschaffen die mir in diesem Moment wichtig waren, sondern sie haben einen Hintergrund. Ich würde es so beschreiben: Meine Bilder sind keine Fotografien, die ich eines schönen Tages geschossen habe, weil die Aussicht gerade so gut passte oder ich einen romantischen Zeitpunkt auf meiner Kamera festhalten möchte. Fotografien sind Beweise. Sie gehören zu den Fakten. Aber mit meinen Zeichnungen will ich Bewegung bringen. Ich möchte ein Türchen in eine andere Welt öffnen. Ich möchte dem Betrachter klar machen, dass die Zeichnung nicht gerade für diesen einen Moment steht, sondern dass Sie weiter geht. Sie wird sich verändern. Sie erzählt eine Geschichte. Der Betrachter sollte die Geschichte nur vom richtigen Blickwinkel aus lesen. Einzelne Wesen wiederhole ich deshalb, weil Sie schon eine grosse Bedeutung in in meinem künstlerischen Dasein haben, und mir zum Verständnis verhelfen. Sie waren von Anfang an in meinem Kopf und gehören zu mir. Sie unterstützen mich, Dinge besser zu sehen und verstehen. Deshalb kann ich Sie nicht zu einmalige erfundene Wesen zählen, nicht zu Fotografien, nicht zu abgeschlossenem und ich kann Sie schon gar nicht einfach wieder vergessen. Dazu sind Sie zu wichtig. Ich möchte mit Ihnen Geschichten schreiben, so wie Sie mit mir Geschichten schreiben.
Kurz zusammengefasst möchte ich mit meinem Statement erklären:
Mit meiner Fantasie kann ich das Grosse, Ganze besser verstehen. Durch Sie kann ich mir vieles beantworten. Vergleichbar wie mit einem Taschenrechner, der bei einer Matheaufgabe zur Lösung verhilft. Sie hilft mir das Grosse, Ganze einfacher zu machen. Mit ihr kann ich verschwinden. Sie ist meine grosse Liebe, auch wenn sie sich verändert und ich manchmal nach ihr suche.
Ich illustriere auch Bücher. Es fasziniert mich, Kunstwerke in Büchern zu sammeln. Ich finde der Gedanke, alle Werke in einem Buch festzuhalten und die Werke, die andere Welt, die Fantasie, gefangen darin, immer bei mir zu tragen einen zauberhaften Gedanken. Deshalb gestalte ich viele Arbeiten in Form von Büchern. Darunter befinden sich auch Kurzgeschichten. Die Kurzgeschichten entstehen und der Betrachter entscheidet selber wie er sie interpretieren, oder ob eine Moral dahinter stecken soll. Ob die Geschichte eher für Kinder sein soll oder ob sie auch Erwachsenen die Tür in eine andere Welt öffnen kann. Ich kann so viel dazu sagen, dass ich nicht aus einem Konzept arbeite. Die Geschichten entstehen einfach. Deshalb möchte ich nicht festlegen, ob die Geschichten überhaupt Geschichten sind, ob Wahrheit oder Fiktion, für Kinder oder Erwachsene… Oder beides...
Du entscheidest selber. Und so soll es bei allen Werken sein.